Politfactor

Die Welt jenseits des Mainstreams

„Die Linke“ fordert: weg mit Hartz IV.

Soso, die Linke fordert – und wovon soll das bezahlt werden? werden viele jetzt denken.

Ein kleines Beispiel, um die enormen Kosten des Sozialstaates zu senken:

Ca. 750 € Hartz IV. Geld bekommt ein alleinstehender maximal – darin enthalten sind 345 € für Lebensunterhalt und der Rest für KdU (Kosten der Unterkunft) .

Nimmt man dann noch die Kosten für die Aktivjobs hinzu, so käme man leicht auf ca. 180 € für den H. IV – Empfänger und ca. 400 € (Mittel: ca. 300 – 500 €) für die Träger dieser Aktivjobs.

Bedenkt man, dass es ca. 200.000 (Tendenz: steigend!) dieser Jobs gibt, so kommen da leicht und locker Kosten von ca. 1.392.000.000 (1 komma 4 Milliarden!) € pro Anno zusammen.

Nimmt man jetzt einmal diese Kosten und das Hartz IV. Geld zusammen, hat man bei 200.000 Prekärjobbern Kosten von ca. 3.192.000.000 (3 komma 2 Milliarden!) €.

Würde man jetzt diese Leute aber in ABM – Stellen vermitteln, dann könnte man den Prekärjobbern doch einen Lohn von Brutto 1150 € geben und netto hätten sie dann ca. 860 € – etwas weniger, als bei Hartz IV. + Aktivjoberlös (*g**): 930 €.

Die Einsparung, die man damit erreichen kann, beträgt: 180 € pro Prekärjobber und Monat – summ sumarum ergibt das ein Einsparpotential von 432 Millionen €.

Hm, wenn das so einfach ist, wird sich so mancher fragen, warum macht die Politik das nicht? Auch hier eine ganz einfache und simple Antwort: es würde kein Druck mehr auf die Prekärjobber ausgeübt werden können, da sie ja eine reguläre Arbeit hätten.

Und weil das so wäre, wollen die Politiker, oder besser gesagt die hinter den Politikern steckenden Lobbyisten, dieses nicht – hätten sie dann doch keine Privatsklavateuere, die sie in jedes noch so prekäre Arbeitsverhältnis zwingen können.

Darum fordert nicht nur Die Linke, sondern auch Politfactor: weg mit Hartz IV.!

°F

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24. Juni 2007 - Posted by | Deutschland, Sozialpolitik

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