Politfactor

Die Welt jenseits des Mainstreams

Ihr faulen Deutschen – raus aufs Feld!

Da ist es wieder: schon bejammern die Neoliberalen die schlechte Ernte, weil zu wenig Deutsche als Prekärjobber auf deren Feldern ackern wollen.

[Ironie on] Was seid ihr Deutschen doch für Faulpelze [/ironie off]

Dabei sollte man mal festhalten, dass es bestimmt nicht nur einen Fall von Sklaverei auf deutschen Erdbeerfeldern gab.

Politfactor meint: Sollen die Leutz doch selbst aufs Feld gehen, wenn sie deutsche Erdbeeren und Spargel essen wollen – oder die Menschen richtig entlohnen.

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27. Juni 2007 - Posted by | Deutschland, Heuschrecken, Politik, Sozialpolitik

1 Kommentar

  1. Luxusgut Spargel: Bauern wollen bei der Ernte sparen

    „Wer Arbeitskräfte braucht, muss sie entsprechend bezahlen. Das gilt auch für Saisonkräfte“, sagt Hans-Joachim Wilms, stellvertretender Vorsitzender der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU). Nach Aussage des Deutschen Bauernverbandes fehlen Erntehelfer, so dass Bauern Probleme hätten, ihre Ernte einzubringen.

    „Spargelernte auf dem Feld ist harte Arbeit. Da reichen Dumpinglöhne von 4,50 Euro pro Stunde als Anreiz eben nicht aus“, sagt der IG BAU-Vize. Das gelte sowohl für arbeitslose deutsche Arbeitnehmer als auch für Erntehelfer aus dem Ausland. Viele polnische Saisonkräfte arbeiteten deshalb mittlerweile in England oder Irland, wo sie bessere Bezahlung und bessere Arbeitsbedingungen vorfinden.

    Nach Aussage des Landwirtschaftsministeriums sind weniger ausländische Saisonarbeitskräfte im Land beschäftigt, weil die Bauern selbst weniger angefordert haben.
    Aha, die wollten gar keine weiteren ausländischen Saisonkräfte?
    Wie gut, dass die H.IVler hartnäckiger sind…

    Kommentar von °F(ahrenheit) | 2. Juli 2007


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