Politfactor

Die Welt jenseits des Mainstreams

Wie man sich eine Zwischenschicht bastelt

Kaum einer weiß, dass die Herren Schröder (ex.- Kandesbunzler) und Clement (ihr wisst schon: der Typ mit der Sozialschmarotzerdebatte) im August 2004 das Gesetz über Leiharbeiter geändert haben: statt befristet, dürfen Mitarbeiter jetzt zeitlich unbegrenzt bei einer Firma tätig sein.

Das hat fatale Folgen: immer mehr Firmen gliedern ihre Mitarbeiter in Zeitarbeitsfirmen aus – das (vorläufige) Ende vom Lied: die Menschen bekommen weniger Lohn und es wird wahrscheinlich immer weiter abwärts gehen.

Jemand, der moderne Zwangs- Leiharbeit forciert und nach dem Ausscheiden aus der Bundesregierung Vorstand in einem Leiharbeitsunternehmen wird, hat wohl gute Lobbyarbeit (für die Wirtschaft (sic!)) geleistet.

Politfactor meint: Leiharbeit gehört verboten.

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27. Juni 2007 - Posted by | Deutschland, Heuschrecken, Politik, Sozialpolitik

1 Kommentar

  1. Es kommt Bewegung in die Sache:

    Leiharbeit zeitlich begrenzen
    Immer mehr Betriebe gehen dazu über, eigene Leiharbeitsfirmen zu gründen. Nicht selten werden hier Arbeitnehmer(innen) zu weitaus schlechteren Bedingungen angestellt, nachdem sie zuvor gekündigt wurden.

    pr-sozial

    Kommentar von °F(ahrenheit) | 29. Juni 2007


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