Politfactor

Die Welt jenseits des Mainstreams

Die Angst geht um bei den oberen 4.000: Kampagne gegen Kurt Beck

Wegen seiner Verbalattacken gegen Menschen wie sie sollen sich doch mal waschen und anständig rasieren oder dummer, frecher alter Mann kann ich ihn schon nicht leiden.

Aber dennoch muß mensch ihm beistehen; beistehen gegen die gnadenlose Kampagne der Mainstreammedien wie Spiegel, Stern, Bild, usw. usf. gegen die Demokratie.

Im aktuellen Stern gibt es eine Umfrage, die, wie kann es auch anders sein, vom Institut Forsa kommt. In dieser Umfrage käme die sPD nur noch auf 24 %, wären am Sonntag Bundestagswahlen.

Nun sollte es einen Aufschrei geben durch die sPD – Anhänger – ist doch das FORSA – Institut sehr nahe an der sPD dran, der Gründer selbst ist seit 1964 Mitglied dieser Partei.
Passend dazu natürlich ein Interview mit dem FORSA – Chef Manfred Güllner.

Einwichtiger Punkt ist jedoch: wenn Güllners Institut also sPD – nah ist, und er selbst auch schon seit 44 Jahren Mitglied dieser Partei – warum meint er wohl, dass Frau Ypsilanti bei nur 23 % Wählerstimmen (in absolut) nicht so abgehoben sein soll um den Anspruch auf den Posten des Ministerpräsidenten?
Warum erklärte er vorher denn nicht genau so, das ein Herr Koch nur 23 % Wählerzustimmung hat?

Btw.: Kochs Partei in Hessen hat an Wählerstimmen 324.114 oder in Prozenten ausgedrückt 24,3 % eingebüßt.

Hingegen hat Frau Ypsilanti ein Plus von 210.578 oder In Prozenten 26,5 % mehr Wählerstimmen für die sPD holen können im Vergleich zur Landtagswahl 2003.

Der Unterschied der Stimmen von cDU versus sPD ist marginal und liegt bei 0,3 % oder in Wählerstimmen 3595. (Quelle: wahlrecht.de)

Was also kann einen Herrn Güllner reiten, dass er Frau Ypsilanti, und somit auch vordergründig Herrn Beck schlecht redet? Des Rätsels Lösung ist die Besondere Nähe des Herrn Güllner zu den Schröderianern.

Wie gut, das es Wikipedia gibt. Dort steht zu lesen:

Altbundeskanzler Gerhard Schröder schätzte ihn als denjenigen, der „[…] mir heute [sagt], was die Menschen in sechs Wochen von uns denken.“[1] Persönlich bekannt sind sich beide seit 1973.

Aha, sollte der geneigte Leser jetzt feststellen können – wenn man also mit jemandem über Jahrzehnte befreundet ist, dann ist man Schröderianer.

Mitnichten – aber wie heisst es so schön: Wes´ Brot ich ess, des Lied ich sing. Übersetzt heisst dieses alte Sprichwort: Wer mich bezahlt, dessen Interessen vertrete ich auch.

Und so ist es auch mit dem Herrn Güllner von Forsa (meiner Meinung nach) – diese besagte Umfrage im Stern wurde sicherlich auch von den Schröderianern bezahlt, zu diesem erlauchtem Kreise zählen auch die Seeheimer – wahrscheinlich ist es aber eher die Nähe zur Schröderschen Agendapolitik als dazugehörig. Übrigens sollten diese sich lieber mit dem alten Namen des Neoliberalen Flügles wieder schmücken, der passt offenbar besser zu denen: Kanalarbeiter.

Für weitergehende Infos bezüglich der Beispiellosen Kampagne gegen die Demokratie empfehle ich die Lektüre von Nemetico´s Blog. und insbesondere passend zum Thema den Artikel Die inoffizielle Pressestelle des Kanzleramtes wirft Nebelkerzen.

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5. März 2008 - Posted by | Bertelsmann, cDU, Demokratie, Deutschland, Grundgesetz, Kanalarbeiter, Nemetico, Politik, Schröderianer, Seeheimer

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