Politfactor

Die Welt jenseits des Mainstreams

Die Kürzungsorgie der deutschen eisernen Lady – Kanzlerin Merkel nimmt erwerbslosen Müttern 300€ weg!

Naja, ob sie das alleine zu verantworten hat, ist recht irrelevant.

Der wichtigste Punkt ist aber dieser hier:

„Hartz-IV-Leistungen werden zu Ermessungsleistungen“

Für mich hört sich das so an, als wenn dann da in naher Zukunft irgend so ein Sesselpupser bestimmen kann, was der Mensch zum Leben braucht und was nicht. Ich mein, dann gäbe es keine Vorgaben mehr, was ein Hartz IV – Empfänger zu bekommen hat, sondern jeder Sachbearbeiter kann nach gutdünken Streichen ohne Ende.

Ich habe mit Absicht nur den Titel des Absatzes gewählt, denn es wird mit Sicherheit nicht bei den Rentenbeiträgen für ALG II – Empfänger bleiben.

Btw.: der Satz

Wir werden daher sogenannte Pflichtleistungen in Ermessensleistungen umwandeln

sagt es ganz klar aus: Ermessen…

Dann wird der Heizkostenzuschuß bei Wohngeldempfängern gestrichen – noch so ein Genie – Streich: Somit würden nochmals Millionen von Menschen zusätzlich in die Armut getrieben.

Achso, bevor ich es vergesse:

ARME Menschen dürfen keine Kinder kriegen:

Hartz IV – Empfänger bekommen dann kein Elterngeld mehr…

Mir ist richtig schlecht, wenn ich so darüber nachdenke, was diese Wegelagerer und Banditen noch alles auskehren, um ihrer Befriedigung zur Genüge tun zu können…

Btw.: Elterngeld.

Wenn jemand glaubt er wäre ja Werktätig und könne sich dann um die Kindererziehung kümmern weil er ja dann Elterngeld bekäme, irrt sich – jedenfalls die, welche am Existenzminimum liegen:

Beispiel: Eine Alleinstehende (Alleinerziehende) bekommt ein Kind. Sie ist noch werktätig und verdient grad mal eben 900 Euro netto im Supermarkt (für sie alleine reichts wohl aus). Dann wird das Kind geboren und sie denkt: naja, ich bekomme ja 65 % vom letzten Gehalt – macht 585 Euro – mit Unterhaltsgeld wären das dann 872 Euro.

Jetzt darf die Junge Mutter sich entscheiden: entweder sie nimmt diese 872 Euro oder sie geht zur ARGE und beantragt ALG 2.

Vorher war die Sachlage so: vom Elterngeld würden 300 Euro frei bleiben – somit würden 285 Euro angerechnet, plus die 247 € Unterhaltsgeld fürs Kind – blieben also 532 Euro, die angerechnet wurden. Jetzt wird es aber so sein, dass die junge Mutter kein Elterngeld mehr bekommt – und somit auch die 300 € weniger in der Geldbörse hat.

Ach, ich ärgere mich auch über eben diese jungen Mütter: sollen sie sich doch endlich mal politisch engagieren und den Politikern Beine machen…

Quelle

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7. Juni 2010 - Posted by | Deutschland | , , , , ,

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