Politfactor

Die Welt jenseits des Mainstreams

Pussy Riot vers. Julian Assange (WikiLeaks) oder: 2 Jahre Arbeitslager vers. Todesstrafe

Keine frage, für son bischen Demonstration sind 2 Jahre Arbeitslager zu viel.

Aber: die Qualität, nähmlich das @Pussy Riot niemandem weh getan hatten, ist die gleiche, wie Julian Assange auch niemandem weh getan hatte.

Nur die Qualität der Strafe ist anders: während Pussi Riot mit maximal 10 Jahren Arbeitslager rechnen mussten und am Ende 2 Jahre aufgebrummt bekamen, ist Julian Assange schon seit einigen Jahren auf der Flucht, was Gefängnis gleich kommt; aber darum geht es nicht: es geht um die zu erwartende Strafe, sollte Julian Assang von Schweden an die USA ausgeliefert werden – die zu erwartende Strafe ist nunmal die Todesstrafe.

Ich denke dabei auch an Mannings, der wohl auch dieselbe Strafe zu erwarten hat – der auch niemandem etwas getan hat, ausser vielleicht ein wenig Salz in die Suppe anderer geworfen zu haben (Metapher).

Oder man denke mal an „Mordechai Vanunu (hebräisch ‏מרדכי ואנונו‎‎, * 13. Oktober 1954 in Marrakesch) ist ein israelischer Nukleartechniker, der 1986 die Existenz des bis dahin geheimgehaltenen Nuklearforschungsprogrammes Israels und damit die faktische atomare Bewaffnung des Landes aufdeckte.“ (Wikipedia) – ein Mann, der faktich seit 1986 in Haft oder Hausarrest ist.

Nene, den Politikern hier geht es nicht um Pussy Riot – sondern um das Feindbild Rußland.

Nachtrag: Wer hinter Pussy Riot steht

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19. August 2012 - Posted by | Deutschland | , , , , ,

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